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Hino

Hino (Nachname unbekannt), nach eigener Aussage Nienetwiler

StiA_P.10159.4.12 (1) > Gerichtsprotokoll gegen den «Hexer» und «Ufewiegeler» Hino (Nachname wurde nicht genannt) vom September 1502 in Sarnen. Der wie es hiess «fluchtige» Hino wurde der Hexerei und der Aufwiegelung bezichtigt. Genauere Details sind nicht bekannt. Der Protokollauszug lautet: «Uf ter Folter gap der Hino nit nach. Nur tes Tods in Oug wart er willt das zu sagen: ir wegent mir nit schaden noch min Volk. Wiro sinte nun di von ninentwilen und mis wissen ist nid hexenthing!»

Dr. Beat Huff deutete das «ninentwiler» 1961 in seiner Abhandlung über die Folter wie folgt: «... Die Benennung, er (Hino) sei nun ein Nienentwiler, solle wohl bedeuten, dass er ein heimatloser, ein nie verweilender sei.»

(1) StiA steht als Signaturkürzel für das Staatsarchiv Obwalden